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Karin Fleischanderl


(c) Kislinger

Geboren 1960 in Steyr, Oberösterreich.
1979 Matura am Bundesgymnasium Steyr

1979 – 1985 Studium am Dolmetschinstitut Wien (Italienisch und Englisch);

1985 – 1990 Doktoratsstudium am Institut für Romanistik (Dissertation über Natalia Ginzburg);

ab 1983 Tätigkeit als freiberufliche Übersetzerin (Übersetzung zahlreicher Autoren wie Antonio
Tabucchi, Gesualdo Bufalino, Daniele Del Giudice etc. für die Verlage C. Hanser, Suhrkamp,
Wagenbach, folio, Zsolnay, etc.) und Publizistin; Rezensionen und Aufsätze zur Literatur in diversen
Zeitungen und Zeitschriften (ua. Merkur, Neue Zürcher Zeitung, Frankfurter Allgemeine),
sowie im Rundfunk;

Organisation von Lesungen und literarischen Veranstaltungen, u.a. ”Neuere russische Literatur”, 1992,
im Schauspielhaus, Wien; Mitherausgeberin zweier Literaturzeitschriften: ”Wespennest (1990- 1996)
und ”kolik” (ab 1997);
1992-94 Lehrauftrag an der Universität Salzburg: ” Literarisches Übersetzen”
2005 Gründung und Leitung der Leondinger Akademie für Literatur (gem. m. Gustav Ernst)
2007 Lehrauftrag an der Universität Klagenfurt: "Literaturkritik"
2009 - 2010 Jurorin beim Bachmann-Preis.

Buchveröffentlichungen:
”Des Kaisers neue Kleider. Schreiben in Zeiten der Postmoderne”, Essay, Verlag wespennest, Wien,
1994.
(Mitherausgeberin) “Zum Glück gibt’s Österreich! Junge österreichische Literatur”, Wagenbach Verlag,
Berlin, 2003.
"Vom Verbot zum Verkauf", Aufsätze zur Literatur. Sonderzahl Verlag, Wien, 2010.
„Verspieltes Italien“. Essays zur italienschen Literatur. Sonderzahl Verlag, Wien, 2012

Preise:
1995 Österreichischer Staatspreis für Übersetzer
1998 Nossack-Akademie-Preis für Dichter und ihre Übersetzer (gemeinsam mit Antonio Tabucchi)
der Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz
Zahlreiche Übersetzerprämien
2001 Arbeitsstipendium des Deutschen Übersetzerfonds (für Antonio Tabucchi: “Es wird immer später”)